instrumental
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glow in the dark

für Flöte, Violine, Keyboard, Cello, Snare Drum mit Murmeln, Blechdose und leuchtende Objekte
Das Stück „glow in the dark“ ist für das Ensemble Mosaik komponiert. Thematischer Ausgangspunkt war die Vorgabe, sich mit dem chemischen Element Phosphor auseinanderzusetzen. Recherchiert man zur Geschichte von Phosphor, stößt man in Europa auf die Alchemisten der 17. Jahrhunderts, die fasziniert von dem Phänomen natürlicher Lichterscheinungen versuchten, einen Stoff zu entwickeln, der ebenfalls im Dunkeln leuchten kann. Sie beobachteten dafür sog. „Phosphore“ wie z.B. Glühwürmchen oder Leuchtkäfer (phos- phor ist der Licht-Träger; von phos: Licht und pherein: tragen), wobei Phosphor zu der damaligen Zeit noch kein chemisches Element bezeichnete, sondern eine Gattungsbezeichnung war, für all die Stoffe, die nachts leuchten. Spricht man heutzutage von Phosphoreszenz, dann meint man damit die Eigenschaft eines Stoffes, nach Bestrahlung mit Licht im Dunkeln nachzuleuchten, also sozusagen Licht aufzunehmen und für eine bestimmte Zeitspanne zu „tragen“. Das Stück „glow in the dark“ ist einerseits performativ ein Spiel mit diesem Effekt des Nachleuchtens und andererseits der Versuch, einen Effekt des Leuchtens und des Funkelns assoziativ in Klang umzusetzen.
2025, ein Kompositionsauftrag von ensemble mosaik.
Aufführungen: 2K+ Antifestival, Novi Sad 2025 // Sonemus Festival Sarajevo 2025